„Auf Wiedersehen Alice“. Auf zum Kings Canon, Uluru und den Kata Tjutas

Es war ein wunderschöner BBQ-Abend bei John, Susi und Elenore und  „Granny“.  Wir hatten viel Spaß. John organisiert im Outback  tolle Abenteuertouren.

Man kann mit dem eigenen Geländewagen die  abenteuerlichsten Strecken fahren. So organisierte er mit Marvin zusammen auch schon die Land Rover Experience Tour 2015.  Wir verabreden uns  spontan für eine Tour in die Simpson Desert für 2019 oder 2020. Mal schauen, es wäre toll, wenn das klappen würde. Nun ist es Zeit, Abschied von dieser schönen Gegend und diesen wunderbaren Menschen zu nehmen. Am Sonntagmorgen werden wir von Susi abgeholt.

Wir packen die Motorräder und nach einem herzlichen Abschied geht es wieder „On the Road“. Es ist ein gutes Gefühl wieder unterwegs zu sein. Wir fahren zum Kings Canon. Es ist der größte Canon in Australien und sicherlich auch der schönste. Auf dem Zeltplatz angekommen, machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Busch. Ausgerüstet mit unseren Stirnlampen wandern wir durch die Dunkelheit. Wie hoffen natürlich Tiere zu entdecken und wir haben Glück. Wir sehen unseren ersten Dingo ( das Bild ist mit 12000 ISO aufgenommen ist nicht von guter Qulität aber für uns eine tolle Erinnerung )

und endlich auch die erste Schlange

und diese Spinne .

Ob sie giftig sind, wissen wir nicht, aber spannend war es trotzdem. Am Montag geht es wieder einmal um fünf Uhr los. Wir fahren ca. 10 km mit den Motorrädern zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem „Rim-Walk“, eine 6,5 km lange Strecke, die es in sich hat. Zunächst geht es steil bergauf, so ca. 300m.

Dann ist der komplette Weg eigentlich ausschließlich ein rauf und runter klettern von Felsstufe zur Felsstufe. Aber wieder einmal wunderschön.

Wir lassen uns viel Zeit, nehmen jeden Winkel mit und machen eine längere Pause im „Garden Eden“, ein stilles ruhiges Wasserloch, mitten im Fels . Eine kleine Oase.

Hier sollen auch Warane leben. Wir haben allerdings keine gesehen. Wir lassen uns etwas zu viel Zeit. So geraten wir doch noch in die Mittagshitze, ca. 36 Grad und obwohl es nur noch 2 km bis zum Endpunkt der Wanderung sind, kommen wir ganz schön ins schwitzen. Wir denken die Anstrengung ist vergleichbar mit einer Wanderung bei uns im „Bergischen“ von vielleicht 20 km, bei entsprechender Temperatur. Am Zielpunkt angekommen, wird erst mal mächtig an der Trinkwasserstelle getrunken. Wir hatten 3 Liter mit, viel zu wenig! Wir fahren zurück zum Campground und relaxen erst einmal. Abends geht es dann in die Bar und bei Busch-Live-Musik und ein paar Bier werden die Wunden geleckt.

Am anderen Morgen, wir machen uns auf zum Uluru und den Kata Tjuta`s. Ein Dingo läuft uns direkt vor die Motorräder. Schnell die Kamera aus dem Tankrucksack und ein paar Bilder geschossen.

Man sieht sie nicht oft die Dingos, eigentlich sind sie sehr scheu. Wir sind am Uluru. Für heute nur noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann ab zum Abendbrot in die überdachte Campküche.

Es zieht ein Gewitter auf und die Nacht sollte es fast die ganze Zeit regnen. Stört uns aber nicht. Wir sitzen jetzt schon wieder in der Campküche beim Frühstück und es ist herrlicher Sonnenschein und das soll so bleiben. Dann sehen wir ja doch noch den Uluru bei Sonnenuntergang und mit uns gewiss noch ein paar hundert andere Touris.

1 Kommentar

  1. Hallo ihr zwei, euer Tatendrang nimmt ja kein bisschen ab. Wo nehmt ihr die ganze Energie her ? Wie lange seid ihr noch unterwegs ? Bei eurem Tempo müsste doch fast alles besucht worden sein was Australien zu bieten hat. Gute Besserung an Wolfgang. So eine Rippe kann ganz schön lästig werden.

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